Coole Trendsportarten - Alternativen zum Fußball
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Coole Trendsportarten im Check – Alternativen zur Großfeldvariante Fußball

Wird es dir auf Dauer zu langweilig, dem Ball ständig auf 120 x 90 Metern hinterherzujagen? Aber du kannst dir ein Leben ohne Ball nicht mehr vorstellen? Kein Problem! Wir stellen dir die coolsten Fußball-Trendsportarten vor und verraten dir alles was du wissen musst.

Teqball

Wer kennt es nicht vom Pausenhof? Keine Tischtennisschläger zur Hand und dann spielt man eben schnell mit dem Fußball auf der Platte. Da zeigt sich sehr schnell, wer wirklich die Skills hat, um den Ball ohne Hände auf die andere Seite über das Netz zu befördern. Aus diesem Gedanken heraus wurde auch die Teqball-Platte entwickelt. Es blieb nicht beim bloßen Freizeitvergnügen. Coaches erkannten die Vorteile des Trainingsgerätes.

Mittlerweile nutzen große Clubs wie Real Madrid, Arsenal und sogar das brasilianische Nationalteam Teqball zum Ausgleich und Training. Es kann gut sein, dass die Platte bald zur Ausstattung jedes Vereins gehört, denn vor allem für die im modernen Fußball so wichtigen Direktspiele, also den First Touch, bringt das Spiel an der Platte deutliche Trainingseffekte. 2017 wurde der erste Teqball-Worldcup in Budapest vom neugegründeten Verband FITEQ ausgetragen.

Teqball
Sepak Takraw

Sepak Takraw

Deutlich älter ist Sepak Takraw. Denn schon seit über fünfhundert Jahren wird in Thailand und Malaysia ein kleiner Ball volley über Netze gedroschen. Übersetzt aus dem Thai bedeutet der Name des Spiels einfach „den geflochtenen Ball schießen“ und beschreibt den Inhalt damit ganz gut.

Diese thailändische Variation des Fußballs ähnelt dem hiesigen Fußballtennis, nur dass der Ball immer volley genommen werden muss, wodurch spektakuläre Flugakrobatik entsteht. Die Spieler liegen oft waagerecht in der Luft und punkten per Fallrückzieher und Kung Fu Tritt. Auf den Philippinen ist es mittlerweile Nationalsport und heißt dort „Sipa“. Der Verband bemüht sich darum, als olympische Disziplin anerkannt zu werden.

Mýrarboltinn

Olympisch wird Mýrarboltinn vermutlich nie. Dafür kann jeder Spielertyp beim Schlammfußball mithalten, denn feinste Edeltechnik geht eh buchstäblich im matschigen Spielfeld unter. Dass der sportliche Ehrgeiz nicht unbedingt an erster Stelle steht, zeigt das Regelwerk. Skurrile Strafen sorgen für noch mehr Spaß: Begeht man ein Foul, sieht man die rosa Karte und muss zur Versöhnung den gefoulten Spieler küssen. Bei härteren Fouls kennen die Schiris keine Gnade, es wird die schwarze Karte gezeigt. Die Folge: Der Spieler bekommt einen schwarzen Sack über den Kopf gestülpt und muss damit zwei Minuten lang spielen. Ein bisschen “schubsen und ziehen” ist allerdings nicht nur gestattet, sondern ausdrücklich erwünscht.

Mýrarboltinn
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Footvolley

Footvolley ist ein Mischung aus Beachvolleyball und Fußball. In Brasilien wird dieser Sport schon seit über 50 Jahren an den Stränden gespielt. Hierzulande ist er noch recht unbekannt, obwohl ihn die meisten von uns schon einmal im Urlaub auf einem freien Beachvolleyball-Feld gespielt haben. Doch der Sport wächst allmählich.

Footvolley beinhaltet alle Elemente, die dich auch auf dem Fußballplatz weiterbringen: Technik, Ausdauer und Kraft. Dabei fördert das Spiel auf dem Sand besonders deine Koordination. Bereits nach wenigen Einheiten verbesserst du deine Körper- und Ballbeherrschung. Spielerisch hat Footvolley ein gutes Potential, um sich zu einer Alternative zum Fußball zu entwickeln.

In Kooperation mit © football mgzn
Fotos: © football mgzn, Cornelius Döll, Jens Schamberger, Michel Dumergue, Vit Nemcak, imago Sportfotodienst

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